
Burgen, Ruinen und ein Hafen, der seit zweieinhalbtausend Jahren in Gebrauch ist.
Die Wahrzeichen, die die Geschichte der Inselhauptstadt erzählen — fast alle zu Fuß erreichbar.
Die Festung der Johanniter, die die Hafeneinfahrt bewacht.
Der ausgegrabene Marktplatz der antiken Stadt, offen mitten im Ort.
Ein restauriertes Amphitheater aus dem 2. Jahrhundert, einst für Musik und Versammlungen.
Eine rekonstruierte römische Villa mit erhaltenen Mosaikböden und Innenhöfen.
Der mächtige alte Baum gegenüber der Burg, den die Legende mit Hippokrates selbst verbindet.
Die Inselhauptstadt trägt ihre Geschichte offen, und das meiste lässt sich an einem Tag erlaufen.
Kos-Stadt ist unter den Hauptstädten der griechischen Inseln ungewöhnlich darin, wie viel antiker Boden im modernen Straßenplan liegt. Ein Erdbeben von 1933 legte einen Großteil der Stadt nieder, und beim Wiederaufbau kamen die römischen und hellenistischen Schichten darunter zum Vorschein.
Das Ergebnis ist ein Zentrum, in dem eine ausgegrabene Agora, ein römisches Odeon und eine Ritterburg wenige Gehminuten von den Cafés entfernt liegen — und nicht auf einem separaten Ausgrabungsgelände.
Warum so viel antiker Boden in einem modernen Straßenplan liegt.
1933 zerstörte ein Erdbeben große Teile von Kos-Stadt. Die italienische Verwaltung, die damals den Dodekanes regierte, nutzte den Wiederaufbau zum Ausgraben, und die antike und römische Stadt, die unter der mittelalterlichen begraben lag, wurde freigelegt und offen gelassen.
Deshalb ist die Archäologie hier nicht irgendwo an einem Hang eingezäunt. Agora, Odeon, römische Bäder und die Säulenstraße liegen zwischen Cafés und Wohnblocks, und die Leute gehen auf dem Weg zur Arbeit daran vorbei.
Der ganze Rundgang — Burg, Agora, Odeon, westliche Grabungszone, Casa Romana und das Archäologische Museum am Eleftherias-Platz — lässt sich an einem gemächlichen Tag zu Fuß bewältigen. Beginnen Sie früh oder gehen Sie am späten Nachmittag: Über den Grabungsflächen gibt es kaum Schatten, und die Mittagszeit im Juli ist erbarmungslos.
Über den offenen Grabungen gibt es mittags so gut wie keinen Schatten.
Die Hauptstätten liegen auf einem kompakten Rundweg um Hafen und Zentrum.
Hellenistische, römische, byzantinische und mittelalterliche Reste in wenigen Straßen.
Burg und Hafen fotografieren sich am besten in der Stunde vor Sonnenuntergang.