
Familienküchen, geteilte Teller und Rezepte, die nie geändert werden mussten.
Einige der Küchen, die zeigen, wie die Inselküche auf Kos wirklich aussieht.
Kocht seit 1952 in Lambi, heute in dritter Generation geführt.
Fast vierzig Jahre an derselben Ecke des Dorfes Zia, hoch über der Küste.
Versteckt im ruhigen Dorf Asomatos, abseits des Trubels der Urlaubsorte.
Ein traditionelles Ouzeri nahe dem Hafen von Kos-Stadt, ganz auf Meze und Ouzo gebaut.
Am Hang oberhalb von Kefalos gelegen, mit Blick hinunter auf die Bucht.
Die Tavernen, die das Alltagsessen von Kos ausmachen, vom Hafen bis in die Bergdörfer.
Eine griechische Taverne ist kein Restaurant im internationalen Sinn. Die Karten sind kurz und saisonal, die Gerichte kommen, wenn sie fertig sind, statt in Gängen, und alles landet in der Tischmitte, um geteilt zu werden.
Auf Kos ändert sich der Stil mit der Landschaft — gegrillter Fisch und Meze an der Küste, langsam geschmortes Ziegenfleisch, Teigtaschen und Gemüse aus dem Garten in den Bergdörfern, und fast überall lange Mittagessen, die in den Nachmittag hineinlaufen.
Ein paar Gepflogenheiten, die das Ganze verständlicher machen.
Bestellen Sie für den Tisch, nicht für sich. Ein typisch griechisches Essen besteht aus mehreren kleinen Tellern — Tzatziki, Fava, gegrillter Oktopus, Saganaki, Horta, Bauernsalat —, die in die Mitte gestellt und geteilt werden. Zwei bis drei Gerichte pro Person sind normal, und sie kommen so, wie sie fertig werden, nicht in Gängen.
Brot und Wasser kommen ungefragt. Achten Sie auf die Tagesgerichte, oft mit Kreide auf einer Tafel oder mündlich statt gedruckt: Hier leben die Mageirefta, die langsam gegarten Ofengerichte wie Moussaka, Gemista und Lamm Kleftiko, die eine Taverne morgens zubereitet und serviert, bis sie aus sind.
Gegessen wird spät. Griechische Familien setzen sich ab neun Uhr abends an den Tisch, und eine Taverne, die um sieben leer wirkt, ist um zehn voll. Niemand bringt die Rechnung, bevor Sie danach fragen, und beim letzten Glas Wein sitzen zu bleiben ist erwartet, nicht lästig.
Die Küchen laufen im Sommer bis weit nach 22 Uhr.
Bestellen Sie mehrere kleine Teller für die Tischmitte statt je ein Hauptgericht.
Die Ofengerichte des Tages stehen oft nirgends und sind meist das Beste im Haus.
Dorftavernen abseits der Strandpromenade kochen zuerst für Einheimische.